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Las Diva’s – Travestie-Show

22. Juni 2012, posted by Wolfgang at 9:46:44 am

Las Diva’s aka Angie la Casa und Vera del Monte am 22. Juni 2012 in der Sülzer Gaststätte „Zum Fäßchen“:

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Lesen Sie dazu auch den Bericht auf suelz-koeln.de: Mit Inbrunst und perfektem Hüftschwung

(Per Klick auf die in diesem Beitrag gezeigten Fotos gelangen Sie in einen Fotoblog zu den sonstigen Spielstätten und können per Klick auf die jeweilige Ansicht 92 Szenenfotos vom Auftritt am 22. Juni 2012 in der Gaststätte „Zum Fäßchen“, Sülzgürtel 2 einsehen.)

Das Suhemi

2. Juni 2012, posted by Wolfgang at 10:12:00 am

Das Suhemi ist ein Wesen. Es ist hauptberuflich frei. Ansonsten ist es von roter Farbe und sein Haar zeigt nie auch nur den Versuch einer Frisur. Es kann fliegen, wenn es Lust dazu hat. “Wie kannst du fliegen ohne Flügel?” Da lacht das Suhemi nur. Ein anderes Geschöpf namens Krabante fragt: “Was für ein Wesen bist du?” “Ich? Ich bin frei”, antwortet das Suhemi. “Warum bist du denn gerade hier?” ” Das ist doch Freiheit. Freiheit, zu tun, was das Herz begehrt. Und jetzt will ich hier sein.”

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Können wir sagen, dass wir frei sind? Wann sind wir frei? Wann verlieren wir unsere Freiheit? Wenn wir uns emotional verpflichten, wird dann unsere Freiheit eingeschränkt? Wann schränken wir die Freiheit des anderen ein? Und ist Freiheit tatsächlich, das zu tun, was das Herz begehrt? Müssen wir für unsere Freiheit kämpfen? Das Suhemi weiß es.

Die Premiere gab es am 02. Juni 2012 im Casamax Theater.

Das Suhemi
Ein Theaterstück über Freiheit nach einer Geschichte von Sunna Huygen ab 6 Jahren
Spiel: Eva Kristina Korte, Peter Meinecke
Regie: Daniel Zambra

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Dark Matter (theaterszene europa)

28. Mai 2012, posted by Wolfgang at 3:25:32 pm

In einem ganz gewöhnlichen Garten steht Ungewöhnliches bevor: Die Schatten werden länger, der Kontrast zwischen Dunkelheit und Licht wird stärker. Auf einmal spürst Du eine Bewegung …

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Via Kopfhörer eingehüllt in eine Soundlandschaft und geschützt von schwarzen Mänteln, wird eine kleine Schar von Zuschauern in eine fantastische Geschichte gesogen, die aus der dunklen Erde hervorkriecht wie die Schatten aus unserem Unterbewusstsein. Die Live-Sounds des Gartens werden aufgenommen, verfremdet und mischen sich mit der Geschichte einer verzweifelten Frau auf der Suche nach ihrem Geliebten.

Vision Mechanics nutzen Geräusche und visuelle Eindrücke der natürlichen und urbanen Umgebung, um das Publikum auf neue Weise mit der umgebenden Welt in Kontakt zu bringen. Durch Sound- und Lichtdesign entsteht eine immer neue fantastische Realität – und niemad weiß mehr,
was Absicht und was Zufall ist.

Dark Matter – eine Produktion von Vision Mechanics (Edinburgh) gab es am 28. Mai im Rahmen des deutsch-schottischen Festivals der theaterszene europa 2012 in der Studiobühne Köln

Dark Matter
mit: Emma Anderson
Autor: Chris Lee
Regie: Symon Macintyre
Sounddesign: Tam Treanor
Lichtdesign / Produktionsmanager: Charles Macintyre
Requisiten / Design: Kim Bergsagel
Kostüm: Iain Halket

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Hymnen an die Nacht (theaterszene europa)

28. Mai 2012, posted by Wolfgang at 3:18:03 pm

Eine installative Bühnenperformance für 12 Glühbirnen, 7 Vogelhäuschen, 8 Lautsprecher, 1 Schlagzeug, 4 Rollrasenstreifen, 3 Gartenzwerge und einen Schauspieler.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Ausgehend von einer Geräusch- und Lichtrecherche inszenieren Klüsener&Greif gemeinsam mit dem Pantomimen Charles Toulouse die Anatomie der Repräsentation. Mit vielen Vogelhäuschen, einem Schlagzeug und computergesteuerter Bühnentechnik verschmilzt, was nicht zusammengehört. Oder, wie Novalis in seinen Neuen Fragmenten bemerkt: „Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man erst den Stand der Sonne – und gebe acht, ob es nicht der Schatten eines Pygmäen ist.“

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Klüsener&Greif besteht aus Ferdinand Klüsener und Bernhard Greif, die sich beim Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Giessen kennengelernt haben. Die gemeinsame Arbeit umfasst Bühnenproduktionen, Hörstücke und das gemeinsam geleitete Theaterfestival INSTANT (2008-2010). Klüsener&Greif arbeitet in wechselnden Konstellationen mit unterschiedlichen Künstlern aus verschiedenen Richtungen zusammen. „Hymnen an die Nacht“ ist die erste Zusammenarbeit mit dem Schauspieler und Pantomimen Charles Toulouse, einem festen Ensemblemitglied des Hessischen Landestheaters Marburg.

Hymnen an die Nacht – eine Produktion von Klüsener&Greif (Gießen) gab es am 28. Mai im Rahmen des deutsch-schottischen Festivals der theaterszene europa 2012 in der Studiobühne Köln

Hymnen an die Nacht
Regie: Bernhard Greif und Ferdinand Klüsener
Schauspiel: Charles Toulouse
Licht: Ferdinand Klüsener
Ton: Bernhard Greif
Kostüm: Dietlind Klüsener

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Invisible Playground (theaterszene europa)

27. Mai 2012, posted by Wolfgang at 3:04:05 pm

Drei Klassiker der vergangenen Street Games Saison zum ersten Mal in Köln!

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

In ihren Field Offices erforschten Invisible Playground im letzten Herbst die Ängste, Fakten, Fiktionen und Fantasien von Budapest und Prag, um darauf aufbauend eine Reihe ortsspezifischer Spiele für die Bewohner der beiden Städte zu entwickeln. Eine kleine Auswahl dieser spielbaren Mikro-Utopien bringen sie nun mit ins Rheinland:

  • Findet die wahre Liebe bei „LOVE AT FIRST SIGHT“ (und/oder habt soviel Sex wie möglich).
  • Köln ist bekannt für raren Wohnraum: Doch bei „UNWANTED ENTITIES“ könnt Ihr wertvolle Grundstücke einfach besetzen. Trickst Eure Konkurrenten aus, seid schnell, schlau und strategisch! Aber Vorsicht: Auf einigen Feldern lauern die Monster.
  • Für „TETRIS SMUGGLING“ begeben wir uns in eine dystopische Zukunft, in der Computerspiele genauso verboten sind wie Streetart. Tetristeile gibt es beim Dealer Eures Vertrauens, doch schafft Ihr es auch, sie an den wachsamen Guards vorbeizuschmuggeln?

LOVE AT FIRST SIGHT / UNWANTED ENTITIES / TETRIS SMUGGLING – drei Street Games von Invisible Playground (Berlin) gab es am 27. Mai im Rahmen des deutsch-schottischen Festivals der theaterszene europa 2012 in der Studiobühne Köln

Invisible Playground (Berlin)
Game-Design: Jennifer Aksu, Viktor Bedö, Daniel Boy, Josa Gerhard, Anna Hentschel, Christiane Hütter, Sebastian Quack
In Köln vertreten durch: Christiane Hütter und Daniel Boy

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Scottish Dance Theatre (theaterszene europa)

26. Mai 2012, posted by Wolfgang at 2:59:43 pm

Durch das Prisma einer zerfallenden Beziehung untersucht „Dreamt for Light Years“ die Veränderung als Motor unseres Lebens.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Dieses kraftvolle Duett stößt die Tänzer an ihre physischen Grenzen. Tanzend untersuchen sie Einsamkeit und Nähe, absolute Hingabe und hochgefährliches Vertrauen. Manchmal verletzen wir die Menschen am schlimmsten, die uns am wichtigsten sind…

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Ein zärtlicher Streifzug durch die menschliche Unerfahrenheit im Umgang mit Leidenschaft und Verlust. „Lay Me Down Safe“ nutzt die Individualität jedes einzelnen Ensemblemitglieds, um eine sensible Bewegungssprache zu finden, die gefangen nimmt – und die die Frage beantwortet, ob die Leidenschaft uns vor Unheil schützt. Oder uns direkt in seine Arme treibt.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Dreamt for Light Years // Drift // Lay Me Down Safe – drei Produktionen des Scottish Dance Theatre (Dundee) gab es am 26. Mai im Rahmen des deutsch-schottischen Festivals der theaterszene europa 2012 in der Studiobühne Köln

Dreamt for Light Years
Tanz: Joan Clevillé, Solène Weinachter
Choreografie: Joan Clevillé
Licht-Design: Emma Jones
Kostüm: Matthias Strahm
Musik: Dreamt for Light Years in the Belly of a Mountain (Sparklehorse)

Drift
Tanz: Toby Fitzgibbons, Natalie Trewinnard
Choreografie: James Wilton
Licht-Design: Emma Jones
Kostüm: Amy Steadman
Musik: The Package (A Perfect Circle), Eraser (Nine Inch Nails)

Lay Me Down Safe
Tanz: Joan Clevillé, Toby Fitzgibbons, Émilia Giudicelli, Nicole Guarino, Jori Kerremans, James MacGillivray, Matthew Robinson, Natalie Trewinnard
Choreografie: Kate Weare
Licht-Design: Jon Clark
Designer: Katherina Radeva
Musik: Leonard Cohen, Alex Davis, Katie Down, Philip Glass, Goldmund, Gerard Passon, David Ryther & Nouvelle Vague

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Jango Edwards „Classics“

15. Mai 2012, posted by Wolfgang at 7:20:12 pm

Jango Edwards mit Partnerin Cristi Garbo …

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

… am 11. Mai 2012 bei der Deutschlandspremiere seines Retroprogramms Classics im Brunosaal.

Lesen Sie dazu auch den Bericht auf suelz-koeln.de: Jango Edwards

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Tom Hodgkinson, Jakob Augstein lesen aus »Schöne alte Welt«

25. März 2012, posted by Wolfgang at 11:50:18 am

Tom Hodgkinson, Jakob Augstein lesen …

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

… am 23. März 2012 im Rahmen der LIT.COLOGNE aus »Schöne alte Welt« im Brunosaal.

Es moderierte Philipp Schwenke.

Tom Hodgkinson und Jakob Augstein beschwören die Schöne alte Welt (aus dem Englischen von Anita Krätzer), die Sehnsucht des Stadtmenschen nach der romantischen Arbeit auf dem eigenen Boden. Hodgkinson erzählt von Erfolg und Verzweiflung beim Holzhacken, Schweinehäuten und Bierbrauen. In Die Tage des Gärtners erlebt Augstein die Entschleunigung beim Gärtnern, das Glück des Frühlings und die Ordnung des Chaos.

Lesen Sie dazu auch den Bericht auf suelz-koeln.de: A Garden is not a place of Democracy

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29. Februar 2012, posted by Wolfgang at 4:09:05 pm

„Ich werd‘ mit Steinen beworfen.
Ich wohn‘ nicht mal hier!
Ich kenn‘ euch noch nicht einmal.
Ich weiß nicht mal, wer das entschieden hat!“

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

„All Cops Are Bastards – A.C.A.B.“
Eine Parole, benutzt von Skins, Autonomen, Hools, Punks und Ultras. Von Doktoranden, Arbeitslosen, Azubis und Schülern. Der Hass auf die „Bullen“ eint. Und ist einfach. „Schnittlauch. Bulle. Wegelagerer. Wichtelmänner“. Polizistenbeleidigung ist an der Tagesordnung in Deutschland. Zumindest, wenn kein Polizist anwesend ist. Harmlose Witzelei? Blanker Hass? Oder gar die Auflehnung des kleinen Mannes gegen den übermächtigen Rechtsstaat?

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Im Regiedebüt von Niklas Schulz setzt sich das studiobuehne.ensemble mit Polizisten und Protestlern auseinander. Mit Beamten und Bürgern. Mit Menschen. Drei Schauspieler, die nur sich und ihre Meinung besitzen, werden herausfinden: Wie viel Staat braucht der Mensch? Und wie viel Mensch braucht eigentlich der Staat? Und warum habe ich jedes Mal Angst, wenn ein Polizeiwagen neben mir an der Ampel hält?
Eine Performance über Angst, Frust, Pflichtbewusstsein und Einsatzkaffee – unterlegt mit Texten deutscher Polizeibeamter.
Ein theatraler Schlagstockeinsatz.

Die Premiere gab es am 29. Februar in der Studiobühne Köln.

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eine Produktion von studiobuehne.ensemble

mit: Jörn Behr, Erik Sieb und Nora Vollmond
Konzept und Regie: Niklas Schulz
Regie-Assistenz: Desirée Ackermann
Kostüm: Annalena Gerstmann
Licht: Henning Vahlbruch
Bühne: Jan Wagner
Sprecherziehung: Stephanie Marx
Dramaturgische Beratung: Tim Mrosek

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Leni Riefenstahl – Die Kölner Prozesse

6. Januar 2012, posted by Wolfgang at 4:01:49 pm

Die Köln-Düsseldorfer Performance- und Theatergruppe ANALOG widmet sich 2012 der Reizfigur Leni Riefenstahl. Regisseur Daniel Schüssler erarbeitete mit der Autorin Judith Leiß und dem Ensemble eine Textfassung, die sich an der Projektionsfläche Leni Riefenstahl abarbeitet.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Leni Riefenstahl. Tänzerin, Schauspielerin, Filmemacherin, Fotografin und Sporttaucherin. Fünf Leben. Fünf Versuche, der Figur Leni Riefenstahl auf die Spur zu kommen. In einem performativen Spiel untersucht die Köln-Düsseldorfer Performance- und Theatergruppe ANALOG das Leben dieser künstlerischen und politischen Reizfigur und stellt die Frage nach dem JETZT.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Eine gepflegte kleine Schulddebatte vor dem Kamin, das hat noch keiner Gesellschaft geschadet!
„Das Dritte Reich, lalalala –
nervt mich langsam, düdeldüm, kolossal, dideldum –
Ich breche, timtadim, gleich dezent mahahal – aus dem Fenster, klingeling.
Mutter oder Gott, tatatat ta – ihr könnt, jajaja,
auch nichts tun. – Teidumdeidumdei Juchei!“
(Leni Riefenstahl)

So entsteht ein performativer Abend, der die Kunstformen Schauspiel, Oper, Tanz, Film und bildende Kunst miteinander verbindet und aufeinander loslässt. Unter der Regie von Regisseur und Performer Daniel Schüssler zeigt das Ensemble mit “Leni Riefenstahl – Die Kölner Prozesse“ ein Stück deutscher Geschichte, das bisweilen verzerrt ist, stellt die Frage nach Schuld und Erlösung sowie dem unermüdlichen Kampf des Individuums in dem festen Glauben, dass eine bessere Welt möglich sei.

Die Premiere gab es am 6. Januar in der Studiobühne Köln.

Leni Riefenstahl – Die Kölner Prozesse
eine Koproduktion mit Daniel Schüssler und ANALOG

mit: Dorothea Förtsch, Mirco Monshausen, Ingmar Skrinjar, Rabea Wyrwich und dem ANALOG-VOLLPLAYBACK-OPERNCHOR (Günter August, Daniel Austerfield, Lea Fiestelmann, Giovanna Gilges, Matthias Jambreusic, Dirk Kluwig, Christof Meiß, Sabrina Pilarczyk, Bernd Sondergeld, Heidulf Sudmöller, Katja Vaders, Andreas van der Wingen und Julia Wittschier)
Regie / Konzept / Bühne / Text / Video:
Daniel Schüssler
Text: Judith Leiß
Produktionsleitung: Giovanna Gilges
Dramaturgie: Tomasso Tessitori
Video: Holger Hahn
Kostüm: Melek Alabogaz
Bühne: Martin Haag
Licht: Ennelin Reich
Assistenz: Sabrina Pilarczyk

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