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Schwarzes Tier Traurigkeit

Schwarzes Tier Traurigkeit

„Wollt ihr den Wald anzünden?“ – „Wir wollen einfach mal kurz allein sein.“

Ein sommerlicher Ausflug in den Wald. 6 Personen. Zwei Frauen und vier Männer. Befreundet, verschwistert, liiert, geschieden. Wollen eine Party im Grünen feiern. Entspannen, Reden, Trinken, Grillen, Rauchen. Doch die erhoffte Unbeschwertheit bleibt aus. Man kennt sich einfach zu lange. Oder noch nicht lange genug. Dann bricht ein Waldbrand aus. Und verändert alles. Für immer.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Die Überlebenden müssen weiterleben. Nur wie? Geht das noch? Oder war das schon vorher zuviel verlangt? Vielleicht bleibt nur, immer wieder davon zu erzählen, um zu verstehen, was nicht sagbar ist.

Anja Hilling („Nachwuchsautorin der Saison“ in der Kritikerumfrage 2005 von „theater heute“) hat ein Stück geschrieben, das zwischen Sehnsucht und Resignation auf vielfältige Weise eine Geschichte erzählt, die nicht schön ist – aber wundervoll. Ein Antimärchen wider die Planbarkeit der Existenz.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Die Premiere fand am 10. Juni 2009 in der Studiobühne Köln statt. Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2009!

Schwarzes Tier Traurigkeit
von Anja Hilling
eine Produktion von studiobuehne.ensemble
mit: Evi Amon, Jörn Behr, Kevin Herbertz, Lea Kaiser, Niklas Schulz und Ingo Solms
Inszenierung: Tim Mrosek

(Per Klick auf die in diesem Beitrag angezeigten Fotos gelangen Sie in einen Fotoblog zur Studiobühne und können per Klick auf die jeweilige Ansicht 12 Szenenfotos der Inszenierung einsehen.)

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