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GELDGOTT//CHOR DER EMPÖRTEN

Ein Geist geht um in Europa… und ein Ruf: „Empört euch!“ Transparente, Sprechchöre, öffentliche Diskussionen, Flashmobs, brennende Autos. Auf dem Syntagma-Platz in Athen, an der Puerta del Sol in Madrid, vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. Aber auch sie gehören dazu: der spanische Ingenieur auf dem Arbeitsamt, der an Auswanderung denkt, der Ladenbesitzer in Athen, der Europa die Schuld für die Schließung seines Geschäfts gibt, die deutsche Rentnerin, die um ihr Erspartes bangt.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Die internationale Protestbewegung ist nur das sichtbare Zeichen einer nicht gekannten Unsicherheit und einer neuen Empörung, die die Bürger in einem von „Banken-“ und „Schuldenkrise“ geschüttelten Europa bewegt. Beides, den stillen und den lauten Protest, nimmt Papakostopoulos mit seinem Ensemble zum Anlaß für die Inszenierung eines Theaterprojektes, in dem antikes Drama auf Dokumentartheater trifft.

Die Premiere gab es am 19. Oktober in der Studiobühne Köln.

GELDGOTT//CHOR DER EMPÖRTEN
ein Lustspiel von Kostas Papakostopoulos
nach PLOUTOS von Aristophanes
eine Koproduktion mit dem Deutsch-Griechischen Theater

mit: Tonia Adrianaki, Knud Fehlauer, Thomas Franke, Anne Gehrig, Iordanis Grammatis, Lisa Sophie Kusz, Vassilis Nalbantis, Eli Pleß, Massimo Tuveri
Konzeption und Regie: Kostas Papakostopoulos
Bühnenbild und Kostüme: Zezo Dinekov
Musikkomposition: Herbert Mitschke
Dramaturgie: Florian Meyer, Cagatay Basar
Licht: Martin Haag
Regieassistenz: Nina Schlegelmilch

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