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Hymnen an die Nacht (theaterszene europa)

Eine installative Bühnenperformance für 12 Glühbirnen, 7 Vogelhäuschen, 8 Lautsprecher, 1 Schlagzeug, 4 Rollrasenstreifen, 3 Gartenzwerge und einen Schauspieler.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Ausgehend von einer Geräusch- und Lichtrecherche inszenieren Klüsener&Greif gemeinsam mit dem Pantomimen Charles Toulouse die Anatomie der Repräsentation. Mit vielen Vogelhäuschen, einem Schlagzeug und computergesteuerter Bühnentechnik verschmilzt, was nicht zusammengehört. Oder, wie Novalis in seinen Neuen Fragmenten bemerkt: „Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man erst den Stand der Sonne – und gebe acht, ob es nicht der Schatten eines Pygmäen ist.“

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Klüsener&Greif besteht aus Ferdinand Klüsener und Bernhard Greif, die sich beim Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Giessen kennengelernt haben. Die gemeinsame Arbeit umfasst Bühnenproduktionen, Hörstücke und das gemeinsam geleitete Theaterfestival INSTANT (2008-2010). Klüsener&Greif arbeitet in wechselnden Konstellationen mit unterschiedlichen Künstlern aus verschiedenen Richtungen zusammen. „Hymnen an die Nacht“ ist die erste Zusammenarbeit mit dem Schauspieler und Pantomimen Charles Toulouse, einem festen Ensemblemitglied des Hessischen Landestheaters Marburg.

Hymnen an die Nacht – eine Produktion von Klüsener&Greif (Gießen) gab es am 28. Mai im Rahmen des deutsch-schottischen Festivals der theaterszene europa 2012 in der Studiobühne Köln

Hymnen an die Nacht
Regie: Bernhard Greif und Ferdinand Klüsener
Schauspiel: Charles Toulouse
Licht: Ferdinand Klüsener
Ton: Bernhard Greif
Kostüm: Dietlind Klüsener

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