weimer.suelz-koeln.de

eins.eins.null.

„Ich werd‘ mit Steinen beworfen.
Ich wohn‘ nicht mal hier!
Ich kenn‘ euch noch nicht einmal.
Ich weiß nicht mal, wer das entschieden hat!“

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

„All Cops Are Bastards – A.C.A.B.“
Eine Parole, benutzt von Skins, Autonomen, Hools, Punks und Ultras. Von Doktoranden, Arbeitslosen, Azubis und Schülern. Der Hass auf die „Bullen“ eint. Und ist einfach. „Schnittlauch. Bulle. Wegelagerer. Wichtelmänner“. Polizistenbeleidigung ist an der Tagesordnung in Deutschland. Zumindest, wenn kein Polizist anwesend ist. Harmlose Witzelei? Blanker Hass? Oder gar die Auflehnung des kleinen Mannes gegen den übermächtigen Rechtsstaat?

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Im Regiedebüt von Niklas Schulz setzt sich das studiobuehne.ensemble mit Polizisten und Protestlern auseinander. Mit Beamten und Bürgern. Mit Menschen. Drei Schauspieler, die nur sich und ihre Meinung besitzen, werden herausfinden: Wie viel Staat braucht der Mensch? Und wie viel Mensch braucht eigentlich der Staat? Und warum habe ich jedes Mal Angst, wenn ein Polizeiwagen neben mir an der Ampel hält?
Eine Performance über Angst, Frust, Pflichtbewusstsein und Einsatzkaffee – unterlegt mit Texten deutscher Polizeibeamter.
Ein theatraler Schlagstockeinsatz.

Die Premiere gab es am 29. Februar in der Studiobühne Köln.

eins.eins.null.
eine Produktion von studiobuehne.ensemble

mit: Jörn Behr, Erik Sieb und Nora Vollmond
Konzept und Regie: Niklas Schulz
Regie-Assistenz: Desirée Ackermann
Kostüm: Annalena Gerstmann
Licht: Henning Vahlbruch
Bühne: Jan Wagner
Sprecherziehung: Stephanie Marx
Dramaturgische Beratung: Tim Mrosek

(Per Klick auf die in diesem Beitrag angezeigten Fotos gelangen Sie in einen Fotoblog zur Studiobühne und können per Klick auf die jeweilige Ansicht 28 Szenenfotos einsehen.)

Kommentarfunktion ist deaktiviert