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Terrains DéCouverts

Fast mystisch erwacht Dakar mit einem lautlosen Schrei und im tosenden Lärm der quirligen Stadt tritt nach und nach Verborgenes unter Teppichen hervor.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Und noch bevor heilige Matten im scheinbar ungleichen Kampf fliegen und unmerklich gewohnte Strukturen verändern, stützt eine Frau verführerisch und ohne Kompromiss fragile Männlichkeit mit Krücken.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Beinahe schwerelos werden angebliche Grenzen überschritten, wenn jemand zwischen alltäglichen Straßenszenen, Sportwahn und Gebeten auf einer Krücke schwebt und Menschen in unerlaubten Beziehungen zueinander finden.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer


© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Auf Einladung des Goethe-Instituts Senegal begab sich die DIN A 13 tanzcompany mit 5 Tänzern auf eine gemeinsame Reise, um Phänomene entlang einer fragilen Linie von angeblichen Begrenzungen zu ergründen.

Offensichtliche und subtile Fragen suchen ihre Antworten zwischen sanften Gesten und unausgesprochenen Worten in suggestiven und bewegenden Bildern, bittersüßlich wie ein senegalesischer Tee.

Produziert in Partnerschaft mit dem Goethe-Institut Senegal und auch gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, das Kulturamt der Stadt Köln, die SK-Stiftung Kultur, die Sir Peter Ustinov Stiftung und die Kämpgen Stiftung. Gastspiele in Köln in Partnerschaft mit dem Kulturfestival Sommerblut.

„Terrains DéCouverts“ gab es am 26., 27. und 28. Mai im Rahmen des Kulturfestival Sommerblut in der Studiobühne Köln.

Terrains DéCouverts
eine senegalesisch-deutsche Koproduktion der DIN A 13 tanzcompany

mit: Cheikh Bassène, Coumba Déme, Saliou Diène, Ibrahima Faye, Boubacar Mane
Künstlerische Leitung: Gerda König
Choreographie: Gitta Roser und Gerda König
Assistenz und Kulturcoach: M’ah Aissatou Bangoura-Sow
Bühnenbild und Kostüme: Mame Faguèye Bâ
Musik: Jules Guèye
Licht: Pape Thiaré und Gerda König
Produktionsleitung: Gustavo Fijalkow

(Per Klick auf die in diesem Beitrag angezeigten Fotos gelangen Sie in einen Fotoblog zur Studiobühne und können per Klick auf die jeweilige Ansicht 31 Szenenfotos einsehen.)

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