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LULU – Ein deutscher Traum nach Frank Wedekind

Die Köln-Düsseldorfer Performance- und Theatergruppe ANALOG widmet sich 2011 erneut dem Lulu-Material von Frank Wedekind. Sie reduziert Wedekinds 18-Personen-Stück auf vier Personen, die sich in einem performativen Spiel, in dem es keine Gewinner gibt, an der Projektionsfläche Lulu abarbeiten.

Die vorliegende Endfassung wurde mit Fremdtexten, Fragmenten und Neudichtungen angereichert, überlagert, austariert und auf die Kernaussage Wedekinds hin überprüft. So wird wie in der Bildenden Kunst Schicht um Schicht übereinandergelegt, weggekratzt und wieder übermalt, aufgebrochen, verstümmelt und neu skizziert.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Unter der Regie von Regisseur und Performer Daniel Schüßler setzt sich das Ensemble mit der Unspielbarkeit des Stückes und der Suche nach Identität und Freiheit auseinander; im Leben, wie in der Kunst. ‚LULU‘ zeigt ein Spiegelbild, das bisweilen verzerrt ist und den unermüdlichen Kampf des Individuums in dem festen Glauben, dass eine bessere Welt möglich sei

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Die Premiere von „LULU – Ein deutscher Traum nach Frank Wedekind“ gab es am 4. Mai in der Studiobühne Köln.

LULU – Ein deutscher Traum nach Frank Wedekind
eine Produktion der studiobühneköln in Koproduktion mit ANALOG

mit: Dorothea Förtsch, Giovanna Gilges, Lisa Heck, Lara Pietjou, Ingmar Skrinjar, Heidulf Sudmöller und Tomasso Tessitori
Regie: Daniel Schüßler

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