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Wenn Worte reden könnten

Erneut ging Jochen Malmsheimer drängenden Fragen der Menschheitsgeschichte nach: In welchem Zusammenhang stehen Bahnhof und Leim? Kann ein Junge zum Manne werden und dabei doch er selbst bleiben? Machen Bedienungsanleitungen im Gastgewerbe Sinn?

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Dass die Heimsuchungen des Teufels jeden treffen und niemand gefeit ist, erläutert Malmsheimer in einem furiosen Handwerker-Dramolett, in Szene gesetzt mit musikalischen Versatzstücken aus dem Horrorgenre und düsterem Licht … .

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Schließlich wird, für jeden verständlich, ausgeführt, was geschähe, „Wenn Worte reden könnten“. Denn das Geschäft des Sprechens, von fast jedermann schamfrei in einer jeglichen Lebenslage schwunghaft betrieben, ist ein komplizierteres, als man gemeinhin ahnen möchte. Wie soll es da erst den Worten ergehen? Wenn Worte reden könnten, dann könnten Zahlen rechnen, so das Fazit dieses hoch unterhaltsamen Programms. Man wird sich hernach vielleicht nicht besser fühlen, aber wissen, wo der Gegner sitzt und vor allem: wie lange noch.

Jochen Malmsheimer seinem Programm „Wenn Worte reden könnten“ am 26. März 2011 im Brunosaal.

(Per Klick auf die in diesem Beitrag gezeigten Fotos gelangen Sie in einen Fotoblog zum Brunosaal und können per Klick auf die jeweilige Ansicht 13 Szenenfotos vom Auftritt am 26. März 2011 im Brunosaal einsehen.)

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