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The Turn of the Screw

Eine junge GOUVERNANTE, auf dem einsamen Landsitz Bly mit der Verantwortung für die Waisenkinder MILES und FLORA betraut, wird Zeugin mysteriöser Vorkommnisse.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Nach und nach gewinnt sie die Überzeugung, dass die beiden ihr anvertrauten Kinder unter dem verderblichen Einfuss zweier Toter stehen: des ehemaligen Dieners Quint und ihrer Vorgängerin MISS JESSEL, die miteinander eine sexuelle Verbindung unterhielten, bis sie beide unter mysteriösen Umständen ums Leben kamen. Die junge Frau – von der Vorstellung gepeinigt, dass sich ihre Schützlinge in großer Gefahr befinden – stellt sich dem Kampf mit den fremden Mächten. Diese ihre Rettungsaktion nimmt – vergleichbar einer Schraube, die sich immer weiter zudreht – wie zwangsläufg den schlimmsten aller möglichen Verläufe.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer


© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Benjamin Brittens 1954 in Venedig uraufgeführte Kammeroper, basierend auf der 1898 erschienenen literarischen Vorlage des amerikanischen Romanciers Henry James, erhebt die Zweideutigkeit der literarischen Vorlage zum kompositorischen Prinzip. Die allenfalls zu Anfang interessierende Frage, ob es sich hier um eine Geistergeschichte oder eine psychiatrische Fallstudie handelt, weicht schon bald der Erkenntnis, dass es auf jede Frage mehr als eine Antwort gibt.

Die Premiere von Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ gab es in einer Inszenierung der Oper Köln am 11. Februar in der Trinitatiskirche

The Turn of the Screw

mit:
John Heuzenroeder (Der Prolog)
Claudia Rohrbach (Die Gourvernante)
Carlo Wilfart » Solist des Knabenchores der Chorakademie Dortmund
Ji-Hyun An (Flora)
Helen Donath (Mrs. Grose)
John Heuzenroeder (Quint)
Adriana Bastidas Gamboa (Miss Jessel)

Musikalische Leitung: Raimund Laufen
Inszenierung: Benjamin Schad
Bühne: Tobias Flemming
Kostüme: Annett Lausberg
Dramaturgie: Georg Kehren
Licht: Andreas Grüter
Orchester: Gürzenich-Orchester

(Per Klick auf die in diesem Beitrag angezeigten Fotos gelangen Sie in einen Fotoblog zur Oper Köln und können per Klick auf die jeweilige Ansicht 30 Szenenfotos von den letzten Kostümproben am 8. Februar 2011 einsehen.)

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