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Aida

Aida ist Tochter des äthiopischen Königs. Sie lebt als Sklavin am ägyptischen Hof und ist von tiefer Liebe zu Radames erfüllt. Als die Äthiopier nach Ägypten eindringen, um Aida zu befreien, soll Radames das ägyptische Heer im Feldzug gegen die Äthiopier führen. Dieser ist zuversichtlich, nach dem Feldzug Aida zu heiraten. Amneris, die selbstbewusste Tochter des Ägypterpharaos …

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

… liebt den Feldherrn ebenfalls. Aida ist hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu ihrem Land und zu Radames.

Das ägyptische Heer siegt und Amneris entlockt Aida ihr Liebesgeheimnis, indem sie ihr erzählt, Radames sei in der Schlacht gefallen.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Der König von Ägypten empfängt vor den Toren Thebens feierlich Radames und seine Truppen und befiehlt die im Krieg gefangenen Äthiopier vorzuführen, darunter Amonasro, der äthiopische König und Aidas Vater, der sich jedoch als Unterführer ausgibt und seinen angeblichen Tod schildert. Man lässt die Gefangenen frei, lediglich Amonasro als Sprecher der Gefangenen und Aida sollen als Geiseln zurückbehalten werden.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Als Lohn für seinen erfolgreichen Feldzug soll Radames auf Wunsch des Königs dessen Tochter Amneris heiraten und nach dessen Tod selbst König von Ägypten werden.

Amonasro will seine Tochter Aida dazu bewegen, Radames das Geheimnis zu entlocken, welchen Weg die ägyptischen Truppen einschlagen würden, um in Äthiopien einzufallen. Doch Aida widersetzt sich ihm. Radames kommt hinzu und Amonasro verbirgt sich. Aida bittet den Geliebten, mit ihr aus Ägypten zu fliehen. Da nennt ihr Radames die Napataschlucht. Triumphierend tritt nun Amonasro aus seinem Versteck hervor und gibt sich als König der Äthiopier zu erkennen. Radames erkennt, dass er ungewollt sein Vaterland verraten hat. Amneris tritt aus dem Tempel hervor und ruft „Verräter!“. Amonasro stürzt sich auf sie, um sie zu erdolchen, doch Radames verhindert die Bluttat, lehnt es aber ab, mit Aida und ihrem Vater zu fliehen. Dann reicht er dem herbeieilenden Ramphis sein Schwert und lässt sich ohne Widerstand gefangen nehmen. Zwischenzeitlich ist es Amonasro gelungen, mit seiner Tochter Aida zu entkommen.

Amneris ist verzweifelt und möchte Radames retten. Sie beschwört ihn vergeblich, sich vor dem Gericht der Priester zu verteidigen. Radames aber sieht keinen Sinn in einem Leben ohne Aida, die er von Amneris getötet glaubt. Daraufhin berichtet Amneris, dass Amonasro gefallen sei, Aida jedoch habe fliehen können und sei am Leben. Sie verspricht Radames das Leben, den Thron und ihre Liebe …

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

… wenn er auf Aida verzichte. Radames ist aber zum Tode entschlossen und kehrt in sein unterirdisches Gefängnis zurück.

Radames wird in einem unterirdischen Gewölbe eingemauert und Aida ist bei Tagesanbruch in die Krypta geschlichen, um mit ihm zu sterben. Gemeinsam nehmen die beiden Geliebten gelassen und verklärt Abschied von diesem „Tal der Tränen“, während oben im Tempel die Priesterinnen singen und Amneris trauernd zu Isis betet, Radames‘ Seele möge in Frieden Ruhe finden.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Die Premiere von Verdis Aida gab es einer Inszenierung der Oper Köln am 15. Januar im Opernhaus

Aida Opera in 4 Akten, Text von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenarium von Auguste Mariette, Musik von Giuseppe Verdi, in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

mit (2. Besetzung in Klammern):
Hui He (Adina Aaron) als Aida
Jovita Vaskeviciute (Dalia Schaechter) als Amneris
Kathleen Parker als Sacerdotessa
Scott MacAllister (Vsevolod Grivnov) als Radames
Samuel Youn (Jorge Lagunes) als Amonasro
Mikhail Kazakov (Roman Polisadov) als Ramfis
Wilfried Staber als Il Re
Jeongki Cho als Un messagero

Chor: Chor der Oper Köln
Orchester: Gürzenich-Orchester

Musikalische Leitung: Will Humburg
Inszenierung: Johannes Erath
Bühne: Kaspar Glarner
Kostüme: Christian Lacroix
Dramaturgie: Birgit Meyer & Francis Hüsers
Licht: Nicol Hungsberg
Chorleitung: Andrew Ollivant

(Per Klick auf die in diesem Beitrag angezeigten Fotos gelangen Sie in einen Fotoblog zur Oper Köln und können per Klick auf die jeweilige Ansicht 39 (1. Besetzung) und 17 (2. Besetzung) Szenenfotos einsehen.)

Die Textpassagen sind gekürzt und leicht angepasst dem Wikipediaeintrag zur Aida entnommen.

Die ersten Kritiken sind bereits online einsehbar:

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