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Die Csárdásfürstin

Sylva Varescu, eine erfolgreiche Chansonnière …

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

… bereitet sich in einem Budapester Theater auf ihre Amerikatournee vor. Ihr Verehrer, der Wiener Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim will sie entgegen den Wünschen seiner Eltern davon abhalten und heiraten. Sie erwirken daher einen Einberufungsbefehl und lassen diesen durch Eugen Rohnsdorff, einen Verwandten, an Edwin überbringen. Außerdem haben die Eltern bereits eine Verlobung mit seiner Cousine, Komtesse Stasi, arrangiert und in Anzeigen veröffentlicht. Als Boni, ein Freund Edwins, diese Anzeige Sylva zukommen lässt, reist sie verstimmt in seiner Begleitung nach Amerika ab.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Wenige Wochen später wird bei den Lippert-Weylersheims in Wien die Verlobung von Edwin und seiner Cousine Stasi bekannt gegeben. Plötzlich erscheint Sylva, die sich nicht zu erkennen gibt, mit Boni und gibt sich als dessen Frau aus.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Edwin, der sie noch immer liebt, bittet seinen Freund Boni um die Scheidung, weiß er doch, dass dieser eigentlich Stasi liebt (wie Boni ihm einmal gestand). Sylva glaubt Edwin und willigt in die angebliche Scheidung ein. Kurz vor der Verkündung macht man ihr klar, dass sie nicht gesellschaftsfähig sei, es sei denn sie nähme einen Adelstitel an. Da enthüllt sie ihre wahre Identität als Csárdásfürstin, was zu einem Skandal ausartet.

Im dritten Akt kommen alle Personen wieder in einem Wiener Hotel zusammen. Dabei stellt sich unter einigen Missverständnissen und Turbulenzen heraus, dass Feri-Bacsi, ein Freund Edwins, in dessen Mutter seine ehemalige Liebe Hilda, eine Provinzprimadonna erkennt. Damit entgleiten Fürst Leopold die Argumente gegen eine Hochzeit von Edwin und Sylva. Alle willigen in diese Ehen ebenso wie in jene von Boni und Stasi ein.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Die Premiere von Emmerich Kálmáns Operette „Die Csárdásfürstin“ gab es einer Inszenierung der Oper Köln am 30. Dezember im Palladium

Die Csárdásfürstin
Operette in drei Akten von Emmerich Kálmáns mit einem Libretto von Leo Stein und Béla Jenbach, Musikalische Fassung von Gerrit Prießnitz und Béla Fischer

mit:
Christoph Marti (bekannt als Uli Pfister) als Sylva Varescu
Carsten Süss als Edwin von Lippert-Weylersheim
Ludwig Sebus als Fürst Leopold Maria
Andreja Schneider als Anhilte, seine Gemahlin
Csilla Csövári als Stasi
Martin Koch als Graf Boni Káncsianu
Alexander Fedin als Feri von Kerekes
Burghard Braun als Eugen von Rohnsdorff

Chor: Chor der Oper Köln
Orchester: Gürzenich-Orchester

Musikalische Leitung: Gerrit Prießnitz
Inszenierung: Bernd Mottl
Bühne & Kostüme: Friedrich Eggert
Dramaturgie: Georg Kehren
Licht: Andreas Grüter
Chorleitung: Jens Olaf Buhrow
Choreografie: Otto Pichler
Chor: Chor der Oper Köln

(Per Klick auf die in diesem Beitrag angezeigten Fotos gelangen Sie in einen Fotoblog zur Oper Köln und können per Klick auf die jeweilige Ansicht 30 Szenenfotos einsehen.)

Die Textpassagen sind dem Wikipediaeintrag zur Csárdásfürstin entnommen. Kritiken stehen derzeit noch aus und werden sobald sie online erscheinen an dieser Stelle zur Einsichtnahme verlinkt.

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