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Die Zauberflöte

Der junge Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht ausgesandt, um ihre Tochter Pamina zu retten, die vom Fürsten Sarastro entführt wurde.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

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Der Vogelfänger Papageno wird ihm zur Seite gestellt. Tamino erhält eine Zauberflöte, Papageno ein magisches Glockenspiel. In Sarastros Weisheitstempel, erfährt Tamino, dass Sarastro nur gute Absichten verfolgt und dass er Pamina entführt habe, um sie vor der bösen Königin der Nacht zu bewahren, die auch den Tempel zerstören wolle. Tamino und Pamina seien für einander bestimmt, und auch für Papageno gebe es eine Papagena. Sie müssten zuvor jedoch drei Prüfungen bestehen. Papageno versagt jedoch schon zu Beginn und darf Tamino nicht weiter begleiten. Pamina und Tamino bestehen mit Hilfe der Zauberflöte die letzten beiden Prüfungen. Der verzweifelte Papageno wird durch sein magisches Glockenspiel mit Papagena vereint.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Die Königin der Nacht versucht einen Überfall auf den Tempel, sie wird dabei jedoch mit Monostatos und ihren anderen Verbündeten vernichtet. Tamino und Pamina werden durch Sarastro in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Die Zauberflöte ist Mozarts letzte Oper und zählt zu den weltweit bekanntesten und am häufigsten inszenierten Opern. Die Arien, zu denen unter anderem Der Vogelfänger bin ich ja, Dies Bildnis ist bezaubernd schön und die Arie der Königin der Nacht Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen zählen, sind auch vielen vertraut, die die Oper noch nie gesehen haben.

Die Zauberflöte vereinigt eine ganze Reihe höchst unterschiedlicher Musik- und Theaterstile, der Opera seria, der Opera buffa und der Tragédie lyrique, ist jedoch formal ein Singspiel und steht mit ihren märchenhaften Inhalten und spektakulären Bühnenverwandlungen in der Tradition des Alt-Wiener Zaubertheaters, einer damals sehr populären Wiener Sonderform des Singspiels.

Die Oper erzählt vom Kampf der guten gegen die bösen Mächte, von der Macht der Musik und vor allem von der alles überwindenden Kraft der Liebe.

Die Premiere von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“ gab es einer Inszenierung der Oper Köln am 11. Dezember in der Aula der Universität zu Köln

Die Zauberflöte
Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen, Text von Emanuel Schikaneder, Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Uraufführung gab es am 30. September 1791 in Schikaneders Theater auf der Wieden.

mit:
Krenare Gashi als Pamina
Lothar Odinius als Tamino
Jeanette Vecchione als Königin der Nacht
Susanne Niebling als 1. Dame
Adriana Bastidas Gamboa als 2. Dame
Katrin Wundsam als 3. Dame
Miljenko Turk als Pagageno
Maike Raschke als Papagena
Stefan Kocán als Sarastro
Wilfried Staber als Sprecher
Patrick Jones als Monostatos
Jeongki Cho als 1. Geharnischter/1. Priester
Yong Doo Park als 2. Geharnischter/2. Priester
Solisten des Tölzer Knabenchores als Drei Knaben

Chor: Chor der Oper Köln
Orchester: Gürzenich-Orchester

Musikalische Leitung: Modestas Pitrenas
Inszenierung: René Zisterer
Bühne: Hyun Chu
Kostüme: Susanne Füller
Dramaturgie: Birgit Meyer
Licht: Nicol Hungsberg
Chorleitung: Andrew Ollivant

(Per Klick auf die in diesem Beitrag angezeigten Fotos gelangen Sie in einen Fotoblog zur Oper Köln und können per Klick auf die jeweilige Ansicht 27 Szenenfotos einsehen.)

Die Textpassagen sind dem Wikipediaeintrag zur Zauberflöte entnommen. Die Reaktion im Kölner Stadtanzeiger: Premiere mit einigen Pannen. Besprechung der Inszenierung mit Klangbeispielen im Online Musik Magazin: Und dann singt nur noch der Dirigent

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