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Aschenputtel

Es war einmal ein König, dessen Sohn unter allen Mädchen des großen Reiches keines fand, das ihm gefiel. Also wurde ein Ball veranstaltet, zu dem die schönsten Mädchen eingeladen wurden. Darunter waren auch zwei Schwestern, die mit ihrer Mutter kamen.

Eine dritte, ihre Stiefschwester ASCHENPUTTEL, durfte nicht mitgehen und musste zu Hause am Herd sitzen bleiben. Ohnehin wurde sie von den zwei Stiefschwestern und der Stiefmutter immer schon schlecht behandelt.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Während die anderen schon beim Ball sind, kommen drei Elfen zu ASCHENPUTTEL und zaubern ihr ein herrliches Ballkleid.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Sie eilt rasch zum Fest. Der König ist von ihr bezaubert und der Prinz sofort verliebt.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Um Mitternacht, das weiß ASCHENPUTTEL, ist der Zauber vorbei. Da muss sie sehr schnell fliehen und verliert dabei einen Schuh …

Die Premiere der Märchenoper Aschenputtel von Ermanno Wolf-Ferrari gab es einer Inszenierung der Oper Köln am 13. November im Alten Pfandhaus.

Aschenputtel
Märchenoper von Ermanno Wolf-Ferrari in drei Aufzügen nach den Versen von Maria Pessè-Pascolato, Uraufführung 1902 in Bremen, freie deutsche Übersetzung von Franz Rau, kölner Fassung von Christian Schuller, Orchesterbearbeitung von Reiner Schottstädt.
Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren

mit: Werner Sindemann, Gustavo Quaresma Ramos, Charlie Kedmenec, Yong Doo Park, Sévag Serge Tachdjian, Maike Raschke, Sandra Janke, Ji-Hyun An, Kathleen Parker

Choreografie: Athol Farmer
Musikalische Leitung: Raimund Laufen
Inszenierung: Brigitta Gillessen
Bühne & Kostüme: Ute Lindenbeck

Der Komponist Ermanno Wolf-Ferrari war halb Münchner, halb Venezianer. Er schrieb um die Jahrhundertwende noch in der Tradition der Märchenopern des 19. Jahrhunderts, spielte aber schon gewitzt und souverän mit allen bis dahin bekannten Opernstilen. Er liebte die Commedia dell’arte und die Komödien des Carlo Goldoni, und er wusste schon, was zu Beginn des Jahrhunderts die Psychologie neu entdeckte: dass die Bösen ungleich interessanter sind als die Guten.

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