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Respekt

Alle Welt fordert heutzutage Respekt. Respekt, Achtung, Ehrfurcht und Respekt!

Dabei ist das völlig überflüssig. Man braucht doch nur die Zeitungen aufzuschlagen – dann bekommt man Respekt: Respekt vor der Regierung, Respekt vor der Opposition und … Respekt vor den Zeitungen. Respekt vor Heimat, Volk und andern Völkern, Respekt vor atomaren Endlagern, Heidi Klum und Supernanny, vor Gangsta-Rappern, Bundeshotte und 2000 Jahren Christentum.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Und wo wir grad schon dabei sind: Respekt vor Mohammed, Buddha und Hatschi Halef Omar, Hokus Pokus, Rhama Dharma, Remmi Demmi und Flashmobs. Mit andern Worten: Respekt vor alles in allem 100 000 Jahren Homo sapiens.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Für sein neuestes Solo-Programm »Respekt« hat sich der Sülzer Kabarettist Wolfgang Nitschke wieder einmal in der ihm eigenen respektvollen Art mitten in die vier magischen Zentren der Verblödungsindustrie gestürzt, hinein in Politik, Wirtschaft und Kultur und Hastenichgesehn. Und herausgekommen ist er mit einem bitterbösen Kabarett-Tripp vom Feinsten, mit zwei Stunden gnadenloser Unterhaltung vom Gemeinsten.

Die Köln-Premiere gab es am 9. Oktober 2010 in der Comedia Köln

Respekt
von Wolfgang Nitschke
Regie: Norbert Alich

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