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Toller/Fallada (UA)

1939 erhängt sich Ernst Toller. 1947 stirbt Hans Fallada an Herzversagen. Zwei Leben in Deutschland, geprägt vom Kampf mit den Umständen der Zeit. Beispiele für die Fragilität der menschlichen Psyche im Kampf um das Überleben als Künstler und Mensch. Der eine Revolutionär, der andere Opportunist – gescheitert beide.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Zwei Schauspieler suchen nach Parallelen zwischen Toller und Fallada: In ihrem Werk, den zahllosen Romanen, Dramen und besonders in den autobiographischen Schriften. Und sie suchen nach Parallelen zwischen den beiden Schriftstellern und sich selbst. Als Künstler in Deutschland, über ein halbes Jahrhundert später. Im Hinterzimmer der Postmoderne reden sie sich um Kopf und Kragen, als ob es um ihr Leben ginge. Geht es ja wahrscheinlich auch …

Die Premiere gab es am 17. September im Rahmen von „Aufbruch vor der Barbarei“ in der Studiobühne Köln.

Toller/Fallada (UA)
eine Koproduktion mit c.t.201
mit: Kevin Herbertz und Manuel Moser
Regie: Tim Mrosek
Licht: Katja Winke
Bühnenbild: Jasper Diekamp
Regieassistenz: Eva-Maria Lüers

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Eine Reaktion zu “Toller/Fallada (UA)”

  1. theaterszene europa 2011 - suelz-koeln.de

    […] und eigentlich sogar 9 dabei, denn dazu gehörte auch die Eigenproduktion der Studiobühne Toller/Fallada (UA), welches bereits am 17. September in der Studiobühne Premiere […]