weimer.suelz-koeln.de

Stille Nacht. Ein Kriegsspiel

Nina und Till sind Geschwister. Sie leben ein „normales“ Leben in ihrer Familie, bis der Vater eines Tages seine Arbeit verliert. Die Eltern trennen sich und während Nina bei ihrem in Melancholie erstarrten Vater aufwächst, lebt ihr Bruder Till bei der Mutter, die mit der Erziehung des Jungen aber überfordert scheint.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Als Nina Jahre später vom Tod ihres Bruders bei einem Militäreinsatz erfährt, erweckt sie ihn in ihrem Gedächtnis noch einmal zum Leben.

Der Zuschauer wird Zeuge eines menschlichen Dramas, einer Entwicklung, die vom Beginn bis zum Ende vom Phänomen der Gewalt geprägt ist. Einmal Opfer erleidet Till sein Schicksal, einmal Täter ist er der Schöpfer einer Spirale der Gewalt, aus der es kein Entrinnen gibt.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Gewalt hat viele Formen. Sie ist in uns, sie ist um uns. Manchmal bemerken wir kaum, wann wir Täter sind oder Opfer. Oft sind wir es gegen unseren Willen. Manchmal sind wir es auch mit Absicht, oder weil es Spaß macht, oder aus Rache. Vielleicht lehnen wir Gewalt ab, sind aber trotzdem unter gewissen Umständen zur Gewalt bereit. Gewalt ist ein tragendes Element unserer Erziehung, unserer Kultur, unserer Gesellschaft.

Die Premiere findet am 18. September 2010 20:00 Uhr im Casamax Theater statt

Stille Nacht. Ein Kriegsspiel
Ein Theaterstück für Jugendliche ab 12 und Erwachsene
Text: teAtmo Ensemble
Regie: Matthias Weiland
Regieassistenz: Hille Marks
Spiel: Nadja Duesterberg, Thomas Peters
Bühnenbild: Matthias Weiland, Heinz Ahrweiler
Licht/Technik, Musik: Marco ten Wolde
Plakat: Sabine Rixen
Presse/Öffentlichkeit: Gisela Eckardt, Marta Rosetti
Layout: CCC Werbeagentur, Kristina Fischenich
Organisation: Hille Marks
Produktion: teAtmo Ensemble
Spieldauer: 60 Minuten

(Per Klick auf die in diesem Beitrag angezeigten Fotos gelangen Sie in einen Fotoblog zum CASAMAX Theater und können per Klick auf die jeweilige Ansicht 24 Szenenfotos der Inszenierung einsehen.)

Kommentarfunktion ist deaktiviert