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Das witzigste Vorlesebuch der Welt

9. Januar 2010, posted by Wolfgang at 11:32:59 pm

“Wenn Sie sich mit diesen Geschichten vor ein Publikum setzen, werden Sie ahnen, warum Komödianten wie ich so verrückt auf diesen Beruf sind” (Jürgen von der Lippe).

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Muss man mehr sagen als: Horst Evers – Dietmar Wischmeyer – Frank Goosen – Harald Martenstein – David Sedaris – Katinka Buddenkotte – Guido Mingels – Fanny Müller – Kai Karsten – Linus Reichlin – Tilman Spengler – P. J. O’Rourke. Nein, mehr muss man nicht sagen, vielleicht noch dies: Sieben Jahre lang hat Jürgen von der Lippe die Qualität in seiner TV-Show “Was liest du?” getestet. Jetzt präsentiert er in diesem Band ausgewählte Kurzgeschichten und Glossen, die witzig zu lesen und noch witziger zu hören sind.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Jürgen von der Lippe während des witzigsten Vorleseabend aus dem lustigsten Buch der Welt am 9. Januar 2010 im Brunosaal.

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1-€-Theater Türkish Delight

14. Dezember 2009, posted by Wolfgang at 10:02:17 pm

Eine Komödie für einen Euro in einer Stunde. Jeden Monat Premiere und Derniere zugleich.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Wie der Name schon andeutet, stellen “Türkish Delight” das interkulturelle Leben in den Mittelpunkt. Mit ihrem Ein-€-Theater bringt die Gruppe studentische Alltagssituationen und andere Kuriositäten auf die Bühne und lädt die Zuschauer ein, aktiv am Geschehen teilzunehmen.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Die zum großen Teil aus Studenten formierte Gruppe “Türkish Delight” wurde 2006 von Kadir Zeyrek und Numan Sarrac ins Leben gerufen. Das erste Projekt “Egitim Sart – Bildung muss sein” wurde im gleichen Jahr in der Studiobühne Köln uraufgeführt. Alle Stücke werden von der Gruppe selbst geschrieben, gespielt und inszeniert.

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Der andere Weg

8. Dezember 2009, posted by Wolfgang at 8:52:58 pm

In der Arbeit des zweimaligen Theaterpreisträgers c.t.201 entwickelte sich ein Theaterstil, der nicht nur das Spiel, sondern auch Bühne, Licht und insbesondere Musik als konstitutive Elemente des Theaters begreift.

Mit dem Projekt “Der andere Weg” will c.t.201 dieses Selbstverständnis radikal auf die Probe stellen, indem die verschiedenen Theaterelemente hier nicht nur als gleichberechtigt behandelt werden, sondern ihnen, allein schon durch die Reihenfolge, eine neue, experimentelle Bedeutung zugeordnet wird.

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Zu dem 20-minütigen Musikstück DIELLESE von Barbara Gescher, einer Auftragsarbeit für diese Produktion, entwickelte Katja Winke ein Lichtkonzept. Die Kombination aus beiden wurde drei Nachwuchs-RegisseurInnen vorgestellt, die nun drei – zwar gleich lange, aber inhaltlich völlig unterschiedliche – Inszenierungen zu der vorgegebenen Musik und dem Licht entwickeln.

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Sie bewegen sich dabei thematisch im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Projektes “Aufbruch vor der Barbarei” von c.t.201, welches sich mit der Zeit zwischen 1900 und der Nazi-Diktatur beschäftigt.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

“Der andere Weg” – ein Theaterabend, der im selben Kontext drei ganz unterschiedliche Blicke auf eine faszinierende Epoche wirft und gleichzeitig die normalen Arbeitsprozesse einer Theaterproduktion umkehrt. Ein studiobühneköln-Experiment in Koproduktion mit c.t.201.

Die Premiere fand am 8. Dezember 2009 in der Studiobühne Köln statt.

Der andere Weg
eine Koproduktion mit c.t.201
mit: Evi Amon, Kathryn Bäumert, Jörn Behr, Dorothea Förtsch, Manuel Moser, Lina Schattauer und Erik Sieb
Musik: Barbara Gescher
Licht: Katja Winke
Regie: Gerrit Booms, Samuel Horn und Wiebke Kuttner

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Ruanda revisited

4. Dezember 2009, posted by Wolfgang at 11:09:52 pm

Hans-Werner Kroesinger – RUANDA REVISITED

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800.000 Männer, Frauen und Kinder wurden 1994 in Ruanda gemordet. Doch: Wie macht man Genozid begreifbar? Der Dokumentartheatermacher Hans Werner Kroesinger hält sich dabei nicht nur an nackte Zahlen, die Beschreibung des Geschehens und dessen Hintergründe. In einer subversiven Versuchsanordnung zum Thema Gewalt holt er die Zuschauer aus ihrer passiven Rolle.

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Doch Vorsicht: die moralisch richtige Seite ist dabei nicht garantiert.

Zwei Vorstellungstermine gab es im Rahmen des Theater Festival Impulse am 3. und 4. Dezember 2009 in der Studiobühne Köln.

Ruanda revisited
Produktion: Hans-Werner Kroesinger und Hebbel am Ufer mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten
mit: Judica Albrecht, Ana Kerezović, Armin Dallapiccola, Gotthard Lange, Lajos Talamonti
Konzept/ Regie: Hans-Werner Kroesinger
Ausstattung: Valerie von Stillfried
Sound: Daniel Dorsch
Recherche: Regine Dura
Licht: Thomas Schmidt
Regieassistenz: Johanna von Rigal
Ausstattungsassistenz: Christina Hoenicke
Produktionsleitung: Katrin Brauner

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Opiumschlummer und Champagnerrausch

3. Dezember 2009, posted by Wolfgang at 10:55:57 pm

“Ich werde von allen Glückseligkeiten naschen, ohne sie zu genießen. Mein Leben ist eine fatale Kette von Spannung und Ermattung, Opiumschlummer und Champagnerrausch”, gestand Schiller resignierend. Und so mutete er seinem Körper Tabak, Alkohol, Schnüffeldrogen und Opiate zu, um wenigstens für Augenblicke in einen beglückenden Rausch zu geraten.

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Selbst Dichtung wurde für ihn zur Droge, zum Rausch. Warf er doch seinen ganzen Körper ins Schreiben, was für ihn zugleich immer auch härteste Arbeit, unendliche Mühe war.

“Ich kann mich nicht mit mir selbst versöhnen”, stellte Schiller schmerzhaft fest. Unglück des Körpers, Unglück des Gemüts? Armer Schiller und doch reich an einem Werk, das überraschender ist, als viele vermuten, die vielleicht nur seine Balladen oder einige seiner Dramen mit den ach so hehren Figuren kennen. Ein Werk, das verdeckt ist auch durch seine Rezeption in den beiden Jahrhunderten seit Schillers Tod, missbraucht oft im Schulunterricht, missbraucht als nationales Fanal, missbraucht gar vom Nationalsozialismus.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

30 Jahre hat die ’lyrische Stimme Deutschlands’, der ’poetische Staubwedel’, wie Lutz Görner von FAZ und Spiegel genannt wird, gebraucht, um das Medium Schillers zu werden, um mit ihm innerlich eine Einheit zu bilden. Nach zwei Schiller-CDs, die Lutz Görner für andere Rezitatoren produzierte, nach fünf Schiller-Sendungen in seiner 200-teiligen Fernsehserie ’Lyrik für alle’ seit 16 Jahren bei 3sat jeden Sonntagmorgen immer 9 Uhr fünf, ist nun nach dreijähriger Vorbereitung ein Bühnenprogramm entstanden, das vom gequälten Karlsschüler handelt, der bis zum 21. Lebensjahr in dieser ’Sklavenplantage’ kaserniert war, dann vom armen und wilden Schiller, der von ’Opiumschlummer und Champagnerrausch’ lebte bis zu seiner Heirat mit dreißig und schließlich vom kranken Schiller bis zu seinem frühen Tod, als er mit 45 Jahren wohlhabend starb.

Drei Vorstellungen gab es vom 3. bis 5. Dezember 2009 im Brunosaal.

Opiumschlummer und Champagnerrausch
Görner spricht Schiller

Leben. Monologe. Gedichte. Briefe.
Gitarre: Stefan Sell

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BASQUIAT:RE-MIX09

11. November 2009, posted by Wolfgang at 3:29:58 pm

Bereits 20 Jahre vor dem Phänomen Barack Obama war Jean Michel Basquiat der erste farbige Superstar der internationalen Kunstszene: Erst als begabter Graffiti-Sprayer „SAMO“, dann als gehypter „Avantgarde-Galerie-Maler“, der eng verbunden war mit Andy Warhol und dessen New Yorker Factory. 1988 dann – mit nur 27 Jahren – das abrupte Ende:

Eine Überdosis Heroin stoppt die schillernde Karriere. Basquiat bleibt untrennbar mit den 80er Jahren, mit ihrer Musik, Mode, Literatur und Kunst, verbunden und ist somit das Spiegelbild einer Generation, die sich plötzlich einer Welt des weltweiten, überhitzten Kunstmarktes sowie der weltweiten Vernetzung gegenüber sah und dabei ihre kulturelle Identität zu verlieren drohte. Seine Themen Rassismus, Migration, Gewalt und die Entwurzelung des Individuums in einer globalisierten Welt, bleiben aktuell.

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Mit „BASQUIAT:RE-MIX09“ kreiert A.TONAL.THEATER eine „Recherchemaschine“, die sich aller aktuellen Recherchemöglichkeiten bedient und macht sich auf zu einer Spurensuche in die 80er Jahre, die uns bis heute – am Rande einer neuen Epoche – prägen.

Die Premiere fand am 11. November 2009 in der Studiobühne Köln statt.

BASQUIAT:RE-MIX09 EINE RECHERCHEMASCHINE
eine Koproduktion von A.TONAL.THEATER mit studiobühneköln, Freihandelszone Köln und dem theater im ballsaal Bonn
mit: Alexe Limbach, Andrea Köhler, Azizé Flittner, Andreas Spaniol, Christof Hemming
Konzept & Regie: Jörg Fürst
Sounds: Wolfgang Proppe / Licht: Veit Griess / Bühne: Jana Denhoven / Kostüme: Monika Odenthal / Videotechnik: Valerij Lisac / Produktion/Technik: Garlef Keßler / Maske: Heike Helbach

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Agamemnon

23. Oktober 2009, posted by Wolfgang at 1:07:14 am

In seiner neuesten Produktion inszeniert Papakostopoulos mit dem multinationalen Ensemble des DGT seine Adaption der Tragödie Agamemnon, des ersten Teils der einzig erhaltenen Tragödientrilogie der Antike, der “Orestie” des Aischylos. Im mythischen Königreich Argos entsteht aus einer barbarischen Gesellschaft, in der das Recht des Stärkeren und das Gesetz der Blutrache gelten, der demokratische Rechtsstaat.

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In der Bearbeitung von Papakostopoulos markiert “Agamemnon”, anders als in der Trilogie der “Orestie”, nicht den Beginn einer Suche nach Demokratie und Ordnung, sondern deren Endpunkt. “Tun. Leiden. Lernen. Das ist göttliche Satzung!” verkündet der Chor ehrfürchtig gegenüber dem Verhängnis das einsetzt, als der König von Argos, Agamemnon, aus Troja heimkehrt. Optimistisch, sogar fortschrittsgläubig klingen diese Worte. Zur blutigen Geburt der Demokratie, die Aischylos seinen Mitbürgern in Erinnerung rief, kehrt unsere Inszenierung 2.467 Jahre später noch einmal zurück und fragt nach dem Sinn von “Tun. Leiden. Lernen.” im demokratischen Hier und Heute.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Die Premiere fand am 23. Oktober 2009 in der Studiobühne Köln statt.

Agamemnon nach Aischylos
eine Koproduktion mit dem Deutsch-Griechischen Theater
mit: Thomas Franke, Heike Hübner, Stefan Kleinert, Lisa Sophie Kusz, Tomasso Tessitori, Anna-Maria Wasserberg, Annika Weitershagen
Konzeption & Regie: Kostas Papakostopoulos
Bearbeitung des Stückes: Kostas Papakostopoulos, Florian Meyer
Bühnenbild & Kostüme: Zezo Dinekov
Musikkomposition: Herbert Mitschke
Dramaturgie: Patrick Neveling

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Tunguska. Molchanje.

7. Oktober 2009, posted by Wolfgang at 5:23:31 pm

Tunguska. Molchanje.

Für ihr aktuelles Projekt hat es die umtriebigen Münsteraner bis in die Taiga verschlagen. Eine Woche lang waren sie mit einer Gruppe sibirischer Trapper unterwegs, um der größten Explosion der Menschheitsgeschichte auf die theatralen Schliche zu kommen – dem mysteriösen „Tunguska Event“, das im Sommer 1908 die 1.100-fache Sprengkraft der Hiroshima-Bombe freisetzte und sämtliche Bäume im Umkreis von 30 Kilometern wie Mikadostäbchen zu Boden warf. Der Grund für die Detonation ist bis heute unbekannt.

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101 Jahre nach dem geheimnisvollen „Big Bang“ entwickelt das Ensemble „Freuynde + Gaesdte“ auf den Spuren von Forschern und Träumern einen Theaterabend, der die sehr persönlichen Reiseerlebnisse des Ensembles mit historischen Berichten und spekulativen Sequenzen zu einem eigenwilligen Ganzen verwebt. Die Inszenierung verzichtet dabei auf schlichte Erklärungen. Buchstäblich. Denn geredet wird im neuen F+G-Stück kaum. (molchanje = Schweigen, russ.) Stattdessen macht sich eine Gruppe skurriler Gestalten auf die stille Suche nach einem Mysterium, das ihre eigene Existenz übersteigt und zur Chiffre wird für eine diffuse Sehnsucht. Nach Erkenntnis, nach Begegnung, nach Sinn. Nach Wasauchimmer.

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Aus Szenen, Filmen und den für F+G typischen mehrstimmigen Gesängen entsteht eine fast wortlose Inszenierung, die weniger um die Frage kreist, was damals wirklich passiert ist, als vielmehr nach den Motiven und Sehnsüchten forscht, die Menschen an einen der ungemütlichsten Orte der Welt pilgern lassen …

Die Premiere fand am 7. Oktober 2009 in der Studiobühne Köln statt.

Tunguska. Molchanje.
eine Koproduktion mit Freuynde + Gaesdte (Münster)
Uraufführung der Kölner Fassung!
Regie: Zeha Schröder
mit: Frank Dukowski, Rima Herab, Marcell Kaiser und Anke Winterhoff

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Gertrude Stein. weiter anfangen. wir fangen an

15. September 2009, posted by Wolfgang at 5:03:45 pm

Gertrude Stein. weiter anfangen. wir fangen an
Ein Theaterabend. Über Identität. Über Ruhm. Über Worte.

“A rose is a rose is a rose is a rose” – das kennt zwar fast jeder, aber insgesamt gelten Steins Texte als zu kompliziert, zu schwierig, kurz: unverständlich. Sie entfalten sich erst über ihren Klang. Dass das berühmte Rosenzitat eine Hommage an die Liebe, an den Eros ist, nimmt man erst deutlich wahr, wenn man es laut spricht. Unversehens enthüllen sich hinter einer auf den ersten Blick scheinbar sinnlosen Wortfolge Handlung und Botschaft und Emotion und Philosophie und Erotik und Spiel und Humor.

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Spätestens da beginnt das Theater, lässt die darstellende Kunst sich begeistert auf Worte, Sätze, Texte ein: Was für ein Reservoir an Möglichkeiten, mit, um und aus Worten ein Spiel zu entwickeln! Wiederholungen, fließendes Auseinanderlaufen, zerhackendes Staccato – der Klang schafft das Bild: Wie in einem Kaleidoskop entstehen immer neue Bilder und erzählen Geschichten über Innen und Außen, über Kunst, über Einsamkeit, über Ruhm, über Zärtlichkeit und immer wieder über Identität.

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Die Uraufführung fand am 15. September 2009 in der Studiobühne Köln statt.

Gertrude Stein. weiter anfangen. wir fangen an
Eine Koproduktion mit c.t.201
Regie & Inszenierung: Heidrun Grote
Bühne & Inszenierung: Katja Butt
Schauspiel: Christine Kättner, Aurélie Thépaut, Tobias Novo

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Mondkalb und Bachwiesel

27. Juni 2009, posted by Wolfgang at 4:49:24 pm

Mondkalb und Bachwiesel

Ein Theaterstück in Bildern mit Gedichten und Musik für Kinder ab 8, nominiert für den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2009.

Ein bisschen altmodisch ist Hiltraut Weber schon. Aber das liegt an ihrem Alter und daran, dass sie in einer anderen Zeit geboren und aufgewachsen ist. Außerdem liebt sie Nudelsuppe, Hunde streicheln und vor allem: Gedichte! Und zwar so sehr, dass sie aus ihrem Leben nur in Gedichten und Reimen erzählt!

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

“Das ist manchmal schon ein bisschen wundersam”, findet Tamara, eine junge Altenpflegerin, die unter anderem darauf Acht gibt, dass Hiltraut ihr Gedächtnis nicht verliert. Und so ist sie Hiltraut dabei behilflich sich zu erinnern, denn eigentlich ist das, was Hiltraut so zu erzählen hat, doch irgendwie ziemlich spannend!

© Verein Kölner Kulturbildarchiv (VKKBA) / Foto: Wolfgang Weimer

Ein Theaterstück in Bildern, mit Musik und Gedichten von bekannten und weniger bekannten Dichterinnen und Dichtern, das sich der Antwort auf die Frage nähert: Wasistpoesieundwashatsiemitdemwirklichenlebenzutun?

Die Premiere fand am 27. Juni 2009 im CasamaxTheater statt

Mondkalb und Bachwiesel
Regie: Matthias Weiland
Spiel, Musik, Gesang: Thandiwe Braun, Hille Marks

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